Geniesen Sie Ihren Urlaub in Kroatien in unserem Ferienhaus auf Korcula.
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Hallo Korcula - Freunde,
im Jahr 2006 bin ich, der Sohn von Klemens Müller (Besitzer), das erstemal mit meiner Familie und einen Freund zu unseren Ferienhaus in Korcula gefahren und will meine Erfahrungen und Wissen in diesen Bericht kurz zusammenfassen. Wir sind über die Route Nürnberg - Passau - Graz - Maribor - Zagreb - Split - dann Fähre auf die Insel Korcula gefahren und zu meiner Überraschung ging es ziemlich zügig voran und wir brauchten ca. 17 Stunden, obwohl es auf der Karte sehr lange wirkt. Etwas abseits von Korcula legten wir an einen Fährhafen an und fuhren dann in unsere Ferienhaussiedlung Medvinjak - diese ist ca. 2000m von der Altstadt entfernt. Gleich bei Ankunft kamen die Nachbarn (Marija + Sure) zu uns und begrüssten uns ganz herzlich. Sie gaben uns frische Bettwäsche und eine Kleinigkeit zu Essen - da haben wir natürlich nicht nein gesagt (-:.
Nachdem wir uns etwas erholt hatten, wollt mein Kumpel Frank eine Rauchen und stellte fest, dass es in Kroatien keine Zigarettenautomaten gibt und das gegen Mittag der örtliche Supermarkt geschlossen hat (war Vorsaison). Wie es der Zufall wollte, kam unser gegenüberliegende Nachbar mit einer Zigarette aus dem Haus und Frank fragt ihn nach einer. Zu unserer grossen Überraschung stellten wir fest, dass er perfekt deutsch sprach und so kamen natürlich sofort ins Gespräche über Korcula und die Welt. Er hat uns für kommenden Abend eingeladen mit ihm und seinen Freunden in der stadt Korcula etwas zu trinken. So kam es auch und wir trafen uns so gegen 20 Uhr vor dem Haus und fuhren mit einen etwas älteren Auto ins Stadtzentrum. Wir gingen in die Dos Locos und setzten uns zu seinen Freunden, die nur ein bisschen Deutsch sprachen - aber perfekt Englisch und Italienisch, an einen grossen Tisch. Schnell lockerte sich die Stimmung bei einigen Bieren und so unterhielten wir uns über die Touristen und was in Korcula so los war. Sie sagten, dass während der Hauptsaison viel mehr Kneipen oder wie die Kroatien sagen "Konobas" offen hätten und im Juli und August die Strassen der Altstadt wirklich sehr voll sind.
Viele von Ihnen arbeiten im Sommer als Bedinung oder ähnlichen Jobs. Neddo, unser Nachbar, sagte mir, dass das die einzige Zeit ist wo die Einheimischen wirkich gut Geld verdienen können. Viele von Ihnen sind im Sommer wieder arbeitslos oder haben nur Nebenjobs. Übrigens das beste Bier von Kroatien ist meiner Meinung nach Karlovacko! Ein anderes Bier ist auch noch gut, aber ich kenne den Namen nicht mehr so genau - glaube Osljuko Pivo oder so... Auf jeden Fall haben wir uns mit vielen angefreundet und waren froh, dass wir so schnell Anschluss gefunden haben. Im Laufe des Urlaubs sind wir noch öfter mit Nedo, Arlen und Co. weggegangen und hatten noch viel Spaß.
Was wirklich atemberaubend war, sind die lokalen Fischrestaurants in Korcula!!! Man kann fast in allen Restaurants frischen Fisch bekommen und natürlich auch andere typische kroatische und italienische Spezialitäten. Unser Lieblingslokal war die Konobo Marco Polo, die nach den alten Seefahrer benannt ist - der in Korcula seine Geburtshaus hat. Bei unseren 2. Besuch in diesen Lokal stellten wir fest, dass der Chef "Neno" auch aus der Siedlung Medvinjak stammt und so tranken wir ein paar Flaschen Wein zusammen und wurden später von seiner Frau nach Medvinjak gefahren - kostenloser Taxiservice (-:.
In unser Ferienhaus - Siedlung war der nächste Kieselstrand nur 130m entfernt und dieser war immer so gut wie leer, lag vielleicht auch daran das es erst Ende Mai war und noch nicht so viele Gäste auf der Insel Korcula waren. Das Wasser dort ist glasklar und man kann bis auf den Boden schauen. Nach dem Baden haben ich und Frank uns entschlossen mal die Altastadt richtig anzuschauen und nach unserem Rundgang waren wir wirklich total begeistert. Das absolute Wahrzeichen von Korcula ist seine Treppe das den Eingang zur Altstadt öffnet. Durch die komplette Altstadt findet man römische Bauten, verwinkelte Gassen und zahlreiche interessante Geschäfte und Cafes. Nach ca. 2 Stunden kehrten wir in unser Ferienhaus Klementic zurück und sonnten uns auf der geräumigen Terasse.
Die letzten Tage sind wir noch öfters Essen gegangen und auch einmal in die Nachbarstadt Vela Luka, das ungefähr 40 Km entfernt ist. Meine Eltern haben sogar eine Radtour nach Vela Luka gemacht, aber uns war das wirklich zu weit und sind mit den Auto mal hingefahren. Am letzten Tag verabschiedeten wir uns von den neu gewonnen Freunden und fuhren zur Fähre, die diesmal direkt von der Altstadt Abfuhr in Richtung Drvenik (unterhalb von Makarska) und fuhren dann Richtung Split in Richtung Heimat.
Bericht über Korcula von Michi Müller (07.11.2008)
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